Yucatán (Halbinsel)
From Mexiko-Lexikon
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| Lage | Kalksteinplatte, fast keine Oberflächengewässer. Die Halbinsel grenzt im: Westen an den Golf von Mexiko, Osten an die Karibik, und im Süden Übergang in den Petén Guatemalas. | ||
| Fläche | Ca. 180.000 Quadratkilometer. | ||
| Bundesstaaten | Yucatán, Campeche, Quintana Roo, Teile von Guatemala und Belize. | ||
| Bevölkerung | Mestizen, Nachkommen der Maya und eine arabische Minderheit. | ||
| Klima | Tropisch, im Norden trockener als im Süden. | ||
| Waldgebiete | Süden, tropischer Regenwald, im Norden Buschwald, Westküste zahlreiche Mangrovenwälder | ||
| Besonderheit | Yucatán war Hauptsiedlungsgebiet der Maya . | ||
Die etwa 180.000 Quadratkilometer große Halbinsel im Südosten der mexikanischen Republik umfasst die mexikanischen Staaten Yucatán, Campeche, Quintana Roo sowie Teile von Guatemala und Belize. Im Westen grenzt sie an den Golf von Mexiko, im Osten an die Karibik und geht im Süden in den "Petén" Guatemalas über.
Inhaltsverzeichnis |
Geographische und geologische Bedingungen
Yucatán ist eine Kalksteinplatte, wegen des porösen Untergrunds gibt es fast keine Oberflächengewässer, diese kommen ausschließlich im Süden vor, wie der Rio Palizada, der Rio Candelaria, der Rio Hondo an der Grenze zu Belize und im Südwesten wie der Rio Champotón. Es gibt auf Yucatán keine nennenswerten Erhebungen, nur in der Puuc-Region Puc=Hügel und an der Grenze zu Guatemala gibt es einige Hügelketten von denen keine die 300 m Marke überschreitet.
Klima, Flora und Fauna
Das Klima in Yucatán ist tropisch, im Norden trockener als im Süden. Dadurch bedingt finden wir im Süden tropischen Regenwald und im Norden Buschwald. Yucatán verfügt über eine artenreiche Flora und Fauna. Viele der Pflanzen sind endemisch, d.h. sie kommen nur hier vor. Zu den in Yucatán lebenden Tierarten zählen Tukan, Spinnenaffen, Jaguar, Ozelot, Reiher, Truthahnvögel, Leguane, Krokodile, Schlangen um hier nur einige zu nennen. An der Westküste der Halbinsel findet man zahlreiche Mangrovenwälder. Die Kokospalmen wurden größtenteils das Opfer einer aus den USA eingeschleppten Pflanzenkrankheit, dem - wie sie dort genannt wird - "amarillismo".
Geschichte und Bevölkerung
Yucatán war Hauptsiedlungsgebiet der Maya und noch heute leben ihre Nachfahren in den Städten und Dörfern der Halbinsel und Orte wie Chichen Itza, Uxmal, Etzna, Calakmul,Coba und Tikal in Guatemala erinnern an die Hochkultur der Maya. Heute leben in den Städten überwiegend Mestizen. Daneben gibt es eine arabische Minderheit, die überwiegend im Handel tätig und deren Einfluss auf die yukatekische Küche nicht zu leugnen ist
Siehe auch: Yucatán (Name): Ursprung und Übersetzung
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