Xochimilco

From Mexiko-Lexikon

Jump to: navigation, search
---Sidenote START---
UNESCO Weltkulturerbe
Xochimilco


Xochimilco

Xochimilco: Delegacion des Distrito Federal

Xochimilco ist eine der 16 Delegaciones in die Mexiko-Stadt politisch aufgeteilt ist und befindet sich ca. 27 km südöstlich der Stadt. Begrenzt wird Xochimilco durch die Delegaciones Iztapalapa, Tláhuac, Milpa Alta und Tlalpan. Auf einer Gesamtfläche von 125,2 km2 , die ca. 8,4 % des Distrito Federal repräsentiert, leben ca. 368.798 Einwohner.
Zu dem Zuständigkeitsbereich der Delegacion Xochimilco gehören die Ortschaften San Andrés Ahuayucan, San Francisco Tlalnepantla, San Gregorio Atlapulco, San Lorenzo Atemoaya, San Lucas Xochimanca, San Luis Tlaxialtemalco, San Mateo Xalpa, Santa Cecilia Tepetlapa, Santa Cruz Acalpixca, Santa Cruz Xochitepec, Santa María Nativitas, Santa María Tepepan, Santiago Tepalcatlalpan und Santiago Tulyehualco.
Der Name Xochimilco stammt aus dem Náhuatl und bedeutet übersetzt: "Ort, wo die Blumen wachsen" oder auch „Ort des Blumenfeldes“ übersetzt.
Bekannt ist Xochimilco in erster Linie für seine „Schwimmenden Gärten“

Schwimmende Gärten

Xochimilco entstand unter den Azteken und besteht aus einem Labyrinth von Kanälen. Noch heute sind die "Schwimmenden Gärten" ein wichtiges Gemüse- und Blumenanbaugebiet sowie ein beliebtes Ausflugsziel für die Bewohner der Hauptstadt Mexiko-Stadt, die "capitalinos". Mit geschmückten und bunten Flossen, den "trajineras", gondelt man durch ein verzweigtes Kanalsystem. Mit einer langen Stange werden diese durch die flachen Kanäle gesteuert. An Sonn- und Feiertagen findet ein lebhaftes Treiben auf den Kanälen statt. Ausflügler, Touristen, Mariachis- und Marimba-Musiker und Verkäufer, die auf ihren kleinen Booten Blumen und allerlei Speisen anbieten, bevölkern dann die "schwimmenden Gärten".

Diese Anlage wurde 1987 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.

Geschichte

Wo sich heute Ausflügler vergnügen, befanden sich im 14. Jahrhundert einst "die schwimmenden Gärten" der Aztekenstadt Tenochtitlán. Um die Versorgung der Stadt Tenochtitlán sicherzustellen, wurden auf dem See künstliche Anbauflächen geschaffen. Dazu benutzten die Azteken rechteckige Flöße aus Flechtwerk und Schilf. Auf diese Flöße häuften sie ca. 1 Meter schwarze Erde an. Auf diese Erde gaben sie ein zweites Foß aus Flechtwerk und füllten es ebenfalls mit Erde auf. Diese Aufschichtung, Flöße und Erde, wurde solange gemacht, bis man eine Höhe von ca. 3–5 Metern erreichte. An den Wänden der fertiggestellten Pflanzflöße wurden Weiden, die dem Ganzen halt gaben, gepflanzt. Nun konnten diese Pflanzflöße mit Gemüse und Blumen bepflanzt werden. Durch die ständige Wasserzufuhr und Schlammdüngung wurden bis zu 4 Ernten im Jahr ermöglicht. Mit der Zeit wuchsen diese schwimmenden Gärten durch Wurzelbildung am Seegrund fest an. Siehe hierzu auch:Chinampa

Links

Mexico-Community


UNESCO Welterbestätten in Mexiko

Mexiko-Stadt und Xochimilco  | Palenque  | Teotihuacán  | Oaxaca und Monte Albán  | Puebla  | Sian Ka'an  | Guanajuato  | Chichén Itzá | Morelia | El Tajin  | El Vizcaíno  | Zacatecas  | Sierra de San Francisco  | Popocatépetl  | Uxmal  | Querétaro  | Guadalajara  | Tlacotalpan  | Paquimé  | Xochicalco  | Campeche (Stadt)  | Calakmul  | Sierra Gorda  | Casa Luís Barragán  | Inseln und Schutzgebiete des Golfs von Kalifornien  | Agavenlandschaft und historische Tequila-Produktionsstätten  | Universidad Nacional Autónoma de México  | Biosphärenreservat Mariposa Monarca  | San Miguel de Allende und Atotonilco  | El Camino Real de Tierra Adentro  | Prähistorische Höhlen von Yagul und Mitla


Delegaciones del Distrito Federal
Álvaro Obregón | Azcapotzalco | Benito Juárez | Coyoacán | Cuajimalpa | Cuauhtémoc | Gustavo A. Madero | Iztacalco | Iztapalapa | Magdalena Contreras | Miguel Hidalgo | Milpa Alta | Tláhuac | Tlalpan | Venustiano Carranza | Xochimilco |
Persönliche Werkzeuge
Hilfe und Editübersicht