Jahreschronik 2009
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Chronik wichtiger Ereignisse im Jahr 2009
Januar
2009, 01. Januar Rund 200 Organisationen aus aller Welt begehen in San Cristóbal de Las Casas, im südlichen Bundesstaat Chiapas, den 15. Jahrestag der Erhebung durch die Zapatistische Armee zur Nationalen Befreiung (EZLN).
2009, 02. Januar Zehn mutmaßliche Drogenhändler wurden von Mexiko an die USA ausgeliefert. Unter den Ausgelieferten befand sich unter anderem der Kolumbianer Juan de Diós Espinosa, genannt „der Tiger“, der als wichtigster Verbindungsmann zwischen den Drogen-Kartellen in Mexiko und Kolumbien gilt.
2009, 02. Januar Laut einem Sprecher des kanadischen Außenministeriums erlitten zwei kanadische Touristen Schussverletzungen, als sie im Badeort Cabo San Lucas in einem Nachtclub angegriffen wurden.
2009, 02. Januar Der Drogenkrieg im Norden Mexikos hat zwölf weitere Menschenleben gekostet. Am Silvestertag kamen laut Polizeiangaben in Ciudad Juárez, an der Grenze zu den USA (Bundesstaat Chihuahua) , bei einer Schießerei zwischen Polizisten und Angreifern zwei Männer ums Leben. Bei einer Verfolgungsjagd quer durch die Stadt wurde ein weiterer Mann von einem Mordkommando erschossen. Neun weitere Opfer wurden in verschiedenen anderen Orten des Bundesstaates gefunden. Im Drogenkrieg kamen im Jahre 2008 mehr als 5.300 Menschen ums Leben.
2009, 02. Januar Mexiko, Japan, Österreich, die Türkei und Uganda sind für die kommenden zwei Jahre neu im UN-Weltsicherheitsrat vertreten. Im Oktober waren die fünf Länder in das höchste UN-Gremium gewählt worden. Deutschland will sich erst wieder für die Sitzungsperiode 2011/2012 um einen nichtständigen Sitz bewerben.
2009, 03. Januar Laut einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP, auf Grundlage von Polizeiberichten, hat sich im Jahre 2008 in der nordmexikanischen Grenzstadt Ciudad Juárez die Zahl der Todesfälle im Drogenkrieg verfünffacht. Im Jahre 2007 wurden 318 Tote registriert und 1.653 im Jahre 2008. Im Jahre 2008 kamen in Mexiko im Drogenkrieg insgesamt mehr als 5.376 Menschen ums Leben. Das sind mehr als doppelt so viele Tote wie im Jahr 2007 und bedeutet einen Anstieg von 117 Prozent. Seit Dezember 2006, als Mexikos Staatspräsident Felipe Calderón eine Offensive gegen die Drogenkartelle ausrief, sind damit mittlerweile rund 8.000 Menschen getötet worden. Brutalität und Erbarmungslosigkeit erlebten dabei neue Dimensionen und wiederholte Funde von geköpften Leichen erschütterten die Öffentlichkeit. Zudem wurden in Mexiko 2008 mehr Menschen entführt als in Kolumbien oder im Irak.
2009, 06. Januar In Cancún mussten 270 Passagiere der Condor wegen einer Hydraulik-Panne 53 Stunden auf ihren Rückflug nach Frankfurt warten. Ein Ersatzteil musste erst aus Deutschland eingeflogen werden und laut einer Unternehmenssprecherin habe ein Ersatzflugzeug nicht zur Verfügung gestanden.

